Aggressives Verhalten bei Katzen – was tun, wenn die Katze angreift?

katzenaggressionen

Eine der häufigsten Verhaltensauffälligkeiten in der Katzenberatung ist das aggressive Verhalten. Sowohl Menschen, Katzenpartner, wie auch andere Haustiere können Ziel der Attacken werden. Häufige Aggressionen und Angriffe können das häusliche Leben auf eine harte Probe stellen.

Hinter jeder Katzenaggression kann sich eine Erkrankung verbergen!

Wenn Ihre Katze ein aggressives Verhalten zeigt, dann ist der erste Ansprechpartner für Sie der Tierarzt. Bevor eine Katzenverhaltenstherapie in Erwägung gezogen werden kann, muss die Katze tierärztlich – insbesondere auf schmerzhafte Erkrankungen – untersucht werden. Wenn dies ohne Befund bleibt, dann ist es sinnvoll zu schauen, welche Ursache hinter dem Katzenproblem steckt. Erst dann kann mit einer Therapie begonnen werden.

Der wichtigste Punkt ist zunächst das Verletzungsrisiko für betroffene Menschen und Tiere zu reduzieren und soweit möglich Ruhe zu bewahren. Im Extremfall kann es notwendig sein die angreifende Katze zu separieren bis eine adäquate Lösung gefunden ist.

Die Ursachen für kätzische Aggressionen können sehr vielfältig sein. Um die richtigen Maßnahmen für den Umgang mit Katzenaggressionen zu finden, ist es wichtig zu unterscheiden um welche Aggressionsform es sich tatsächlich handelt.

Häufige Formen der Katzenaggressionen können unter anderem sein:

  • Angstaggression
  • Jagdaggression, bei der Ihre Katze ihr angeborenes Jagdverhalten an Menschenarmen und -beinen auslebt
  • Irritative Aggression, die auf einen Reiz folgt, z.B. durch zu langes Streicheln ausgelöst wird
  • Frustbedingte Aggression, oft bei Katzen zu beobachten, die nicht ausreichend sozialisiert sind
  • Territoriale Aggression, die sich gegen andere Katzen, die nicht zur gewohnten Gruppe gehören, evtl. auch gegen andere ins Revier eindringende Tiere oder fremde Menschen richtet
  • Umgerichtete Aggression, bei der der Angegriffene nicht der Verursacher des Angriffs ist, aber zum Ziel der Attacke wird

Im Bereich der Katzenaggressionen ist es sinnvoll sich schnellstmöglich fachkundigen Rat einzuholen, da es für den betroffenen Katzenhalter oft sehr schwer ist die Lage richtig einzuschätzen.

Am Weltkatzentag im Katzen-Café

Es gibt am Weltkatzentag sicher viele Orte, die sich aufzusuchen lohnen. Einer dieser Orte ist ein Café, das nicht nur dem Namen nach mit Katzen zu tun hat, sondern in dem auch tatsächlich schnurrige Vierbeiner ihr Revier bezogen haben.

So war ich also heute zu Gast bei sechs Katzen, die in einer ruhigen Seitenstraße von Berlin-Charlottenburg das kleine Katzenmusikcafé „Zur Mieze“ bewohnen. Zu dezenter klassischer Musik räkelten sich die vierbeinigen Bewohner auf Kratzbäumen im Schaufenster und ließen sich von den Gästen bespielen und bespaßen.


Alle im Café ansässigen Katzen stammen aus der Ukraine und wurden durch einen Tierschutzverein nach Deutschland vermittelt. Im Revier herrscht eine entspannte Atmosphäre. Alle Katzen machten einen sehr gelassenen Eindruck. Ein Zustand, der sich durchaus auf die Café-Gäste übertragen kann. Dazu wird ein extrem leckerer Kuchen serviert. Ein Besuch, der sich heute wirklich gelohnt hat!

Katzenzusammenführung

Katzenzusammenführung

Wer vermeiden will, dass das Vergesellschaften von Katzen in heftigen Prügeleien ausartet, sollte vor allem eines berücksichtigen: Katzen brauchen Zeit um sich aneinander zu gewöhnen.
Vermeiden Sie daher bitte Katzen, die sich nicht kennen einfach zusammenzusetzen. Ein langsames Vorgehen ist dabei unbedingt notwendig. Ein Neuankömmling sollte zunächst in einem ruhigen Raum, in dem sich Futter, Wasser, Katzentoilette und ein Versteck- / Schlafplatz befinden, separiert werden. Dort sollte die neue Katze mindestens einen Tag lang, evtl. auch länger Zeit haben um zur Ruhe kommen zu können.

Viele Katzenhalter machen den Fehler und Katzenzusammenführung weiterlesen

Bitte keine Katzenbabys in Einzelhaltung!

Es war seit vielen Generationen so Sitte sich aus einem Wurf junger Katzen ein Katzenbaby auszusuchen und mit nach Hause zu nehmen. Möglichst jung sollte das kleine Wesen noch sein. Man versprach sich davon eine leichtere Erziehbarkeit und größere Anpassungsfähigkeit als von älteren Tieren. Auch sollte das Kätzchen allein gehalten werden. Schließlich sollte es sich ja dem Menschen anschließen und nicht durch Artgenossen abgelenkt werden. So wurden und werden heute noch unzählige Katzenwelpen im Alter von 6-8 Wochen von der Mutter und den Geschwistern getrennt, in der Hoffnung einen leicht formbaren anschmiegsamen Hausgenossen zu bekommen. Ein Trugschluss, wie er nicht größer sein könnte! Bitte keine Katzenbabys in Einzelhaltung! weiterlesen

Unruhezustände – was tun, wenn die Katze schreit?

Es ist sicher schön, wenn eine Katze sich mitteilen und mit ihrem Menschen kommunizieren möchte. Ständiges Miauen und gerade nächtliches Schreien kann allerdings zu einer argen Belastung für Katzenhalter und unter Umständen auch für deren Nachbarn werden.

Grundsätzlich, wie bei jedem anderen Verhaltensproblem auch, kann ich nur raten, zuerst den Gesundheitszustand der Katze überprüfen zu lassen. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass eine Krankheit oder Schmerzen dahinterstecken.
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Markierverhalten bei Katzen

Markieren gehört zum normalen Verhalten einer Katze. Sie hat dabei mehrere Möglichkeiten ihren eigenen Duft zu verteilen.

Kratzmarkieren:
Die Unterseite der Pfoten sind bei Katzen mit Duftdrüsen versehen. Beim Kratzen und Wetzen werden nicht nur sichtbare Kratzspuren angebracht sondern mittels dieser Duftdrüsen auch Pheromone verteilt. Markierverhalten bei Katzen weiterlesen

Ideen für Katzentoiletten

Jede Katze hat so ihre individuellen Vorlieben, was das stille Örtchen anbelangt. So haben auch Katzenhalter meist eine klare Vorstellung, was sie als zumutbar empfinden und was vielleicht optisch gerade noch so geht.

Da die Ansichten darüber weit auseinander gehen können, muss oft ein Kompromiss gefunden werden. Das Wichtigste von allem ist: Der Stubentiger muss sich damit wohlfühlen!

Auf meiner Suche nach dem Wohlfühl-Faktor für meine Miezen einerseits und den optischen Aspekten für meine Wohnansprüche andererseits, habe ich verschiedene für uns annehmbare Lösungen gefunden.
Zwei davon möchte ich Ihnen hier vorstellen: Ideen für Katzentoiletten weiterlesen

Offene Kippfenster sind gefährlich für Katzen!

Sowie die jahreszeitlichen Temperaturen es zulassen, haben die meisten Menschen gern die Fenster etwas länger offen. Die Frühlings- und Sommerluft ist nicht nur für uns Menschen angenehm sondern auch für unsere Samtpfoten. Offene Fenster besitzen fast immer eine magische Anziehungskraft auf Katzen. Bei offenen Kippfenster kann sich dies jedoch verheerend auswirken. Offene Kippfenster sind gefährlich für Katzen! weiterlesen

Keine Katze pinkelt aus Protest!

Nein, wirklich nicht. Jedenfalls ist das, was Menschen normalerweise unter Protest verstehen einem Tier nicht möglich.

Ein Mensch meint z.B.:
„Ich bin mit einer Situation A nicht zufrieden.
Ich setze Mittel B ein, mit dem Ziel diese Situation zu ändern
oder um andere dazu zu bewegen eine Situation C herbeizuführen.“

Was setzt dieser Gedankengang tatsächlich für kognitive Leistungen voraus?
Die Erkenntnis, dass es möglich ist, durch ein gegenwärtiges Handeln die Situation in der Zukunft zu beeinflussen. Dies ist jedoch eine rein menschliche Errungenschaft. Ein Tier hat keine Vorstellung von der Zukunft. Dieses Abstraktionsvermögen besitzen Tiere nicht.

Wenn sich eine Katze in einer bestimmten Situation unwohl fühlt, kann es dazu führen, dass sie um Druck und Stress abzubauen Urin an Plätzen außerhalb ihrer gewohnten Katzentoilette absetzt. Man kann das aber eher mit einem bettnässenden Kind vergleichen als mit der zielgerichteten Protestaktion eines erwachsenen Menschen. Keine Katze pinkelt aus Protest! weiterlesen

Für ein entspanntes Katzenleben